Technische Dokumentation nach EU AI Act —
was Entwickler vorbereiten sollten.
Ab dem 2. August 2026 müssen Anbieter von Hoch-Risiko-KI-Systemen eine vollständige technische Dokumentation vorhalten. Annex IV der Verordnung listet neun Pflicht-Kapitel. Dieser Artikel zeigt, was das konkret bedeutet — welche Informationen pro Kapitel gefragt sind, wie ein entwicklerfreundlicher Dokumentationsprozess aussieht und welche Werkzeuge dabei helfen.
Viele Teams hören "technische Dokumentation" und denken an Confluence-Seiten, die niemand liest. Annex IV des EU AI Acts meint etwas anderes. Es geht um ein strukturiertes Dossier, das Marktaufsichtsbehörden und Konformitätsbewertungsstellen — also Behörden, die prüfen ob dein System den Anforderungen entspricht — nachvollziehen lässt, wie das System entwickelt wurde, was es kann, wo es scheitert und wie es überwacht wird. Wer das erst baut wenn der Prüfer klingelt, hat verloren.
Gute Nachricht: Viel davon dokumentierst du sowieso schon. Es geht darum, das vorhandene Wissen in eine Struktur zu bringen, die dem Annex entspricht — und dabei die Lücken zu erkennen, bevor sie zur Compliance-Lücke werden.
Wer ist betroffen und wann?
Lies weiter mit Snow Academy — ab dem passenden Plan.
Dieser Artikel ist Teil der gepflegten Snow Academy. Mit einem Privat- oder Business-Abo bekommst du vollen Zugriff auf alle Artikel, Quizze und das Zertifizierungs-Programm. Aktuelle Konditionen auf unserer Pricing-Seite.