Schreinerei seit drei Generationen

Holz,
das nichts
übers Knie bricht.

Wir bauen Möbel, die unsere Enkel reparieren werden — nicht ersetzen. Massivholz, Zapfen statt Schrauben, geölt statt lackiert. Eine Werkstatt, drei Werkbänke, vierzehn Holzarten.

78
Jahre
14
Holzarten
3
Generationen
Wenn wir ein Möbel ausliefern, haben mindestens zwei von uns es berührt. Meistens drei. — Karl-Heinz Eichholz
Manifest

Langsam ist die richtige Geschwindigkeit.

Mein Großvater hat 1947 die ersten Schränke unter einer Plane gebaut. Es war kalt, das Holz war feucht, und niemand hatte Zeit für Schönheit. Heute ist die Werkstatt beheizt, das Holz lagert sieben Jahre, und wir nehmen uns die Zeit, die ein Möbel braucht.

Wir machen keine Massenware. Wir bauen drei Stücke im Monat. Esstische für Generationen, Regale, die mit den Büchern älter werden, Betten, die ein Leben begleiten. Jedes Stück trägt das Brandmal des Schreinermeisters, der es gemacht hat.

Wir verwenden keine Spanplatten. Keine Furniere, die wie Holz aussehen. Keine Schrauben, wenn ein Zapfen reicht. Keine Lacke, die das Holz ersticken. Diese Regeln sind nicht ideologisch — sie sind das Ergebnis von achtzig Jahren Reparaturen.

Theresa Eichholz
Schreinermeisterin · Dritte Generation
Werkbank-Detail · Hobeln einer Eichenplatte
Hölzer

Vierzehn Hölzer.
Jedes mit eigener Geschichte.

Wir bauen mit dem, was im Odenwald wächst — und mit ein paar Gästen aus dem Schwarzwald. Jedes Brett bekommt eine Holzscheinnummer, ein Trocknungsprotokoll und ein Datum, an dem es bereit ist.

I

Eiche

Odenwald · 350 Jahre

Unser Hauptmaterial. Hart, langlebig, mit einer Maserung wie eine Landkarte. Wird mit den Jahren dunkler — wie ein gutes Gesicht.

II

Nussbaum

Bergstraße · 180 Jahre

Für Tische, an denen man lange sitzt. Tiefes Braun mit warmem Unterton, leicht zu bearbeiten, schwer zu vergessen.

III

Kirsche

Heppenheimer Grund · 90 Jahre

Beginnt rosa, wird mit dem Licht honigrot. Wer ein Möbel will, das sich verändert, nimmt Kirsche.

IV

Esche

Schwarzwald · 240 Jahre

Hell, elastisch, mit feiner Faserung. Für Stühle und alles, was Federung verzeiht.

V

Birne

Lampertheim · 70 Jahre

Selten und teuer. Aber wer ein Schreibsekretär will, der wie ein Instrument klingt, nimmt nichts anderes.

VI

Ahorn

Odenwald · 120 Jahre

Hell, fast weiß, mit seidigem Glanz. Für Räume, die Licht brauchen — und für Küchen mit nördlichen Fenstern.

VII

Rüster

Lager 1982 · 240 Jahre

Ein letztes Brett. Wir lagern ihn seit vier Jahrzehnten. Reserviert für ein Möbel, das es wert ist.

+7

Weitere

Auf Anfrage

Birke, Lärche, Buche, Kiefer, Robinie, Edelkastanie, Pflaume. Jedes mit Geschichte, jedes mit Schein.

Prozess

Vier Etappen.
Acht bis zwölf Wochen.

I

Gespräch

Sie kommen in die Werkstatt, wir trinken Kaffee, Sie erzählen vom Möbel. Wir machen Skizzen. Kein Vertrag, keine Anzahlung — wir prüfen erst, ob wir es können wollen.

II

Riss

Maßstab 1:10 in Bleistift auf Karton. Wir suchen die Bretter zusammen, prüfen Maserung, Ast-Verlauf, Trocknung. Bei Eiche dauert das eine Woche.

III

Bau

Hobeln, Schleifen, Zapfen, Leimen mit Knochenleim, Ölen mit Leinöl. Drei bis sechs Wochen. Zwei Schreiner sehen jedes Detail. Bei Zweifeln wird neu angefangen.

IV

Übergabe

Wir liefern persönlich. Stellen das Möbel auf, ölen die Stellen, die beim Transport gelitten haben, und geben Ihnen ein Fläschchen Leinöl mit. Lebenslange Reparaturgarantie.

Auftrag

Schreiben Sie uns, was Sie sich vorstellen.

Wir antworten innerhalb von 48 Stunden. Anfragen bis Donnerstag-Mittag werden noch in derselben Woche durchgesprochen. Anfragen am Wochenende warten bis Montag — wir nehmen die Sonntagsruhe ernst.

Werkstatt

Bachstraße 17
64646 Heppenheim a. d. Bergstraße

Öffnungszeiten

Di – Fr · 09 – 17 Uhr
Sa nach Vereinbarung
So Ruhetag

Kontakt

  • +49 6252 555 0173
  • hallo@werkstatt-eichholz.example

Anfahrt

Bahnhof Heppenheim, 8 Min zu Fuß. Parkplätze direkt vor der Werkstatt.