Verletzt KI-Nutzung in der Kanzlei § 203 StGB?
Nicht automatisch — aber Cloud-KI mit US-Anbieter ist hier hochgradig riskant. § 203 StGB stellt das Offenbaren von Privatgeheimnissen unter Strafe; das Weitergeben von Mandantendaten an einen externen Dienstleister kann tatbestandsmäßig sein. Snowbyte umgeht das Risiko, weil die KI on-prem im Kanzlei-Netzwerk läuft: Mandantendaten werden nicht an einen Dritten übermittelt, sondern bleiben durchgehend im Verarbeitungs-Korridor der Kanzlei. Damit liegt kein Offenbaren im Sinne von § 203 vor. Die finale Bewertung jedes konkreten Workflows klärst du mit deinem Datenschutzbeauftragten — wir liefern die technische Dokumentation und ein typisches Compliance-Memo dazu.
Kann Snowbyte DATEV-Belege auslesen?
Ja. Snow-Produkte können Belege im PDF- und Bildformat lesen, die wichtigsten Felder extrahieren (Rechnungsnummer, Datum, Beträge, USt-Sätze, Kreditor/Debitor) und in eine DATEV-vorbereitete Struktur bringen — typischerweise als CSV nach dem Unternehmen-online-Schema oder als XML-Vorlage. Du behältst die manuelle Endkontrolle, die Vorerfassung läuft KI-gestützt. Snowbyte ist kein Ersatz für DATEV, sondern arbeitet sauber zu. Die genaue Belegfluss-Integration zeigen wir dir in einer Demo, weil sie von deinem konkreten DATEV-Setup abhängt.
Was sagt die BStBK zu KI in der Steuerberatung?
Die Bundessteuerberaterkammer hat in ihren Hinweisen zur Digitalisierung mehrfach klargestellt, dass KI-Einsatz grundsätzlich zulässig ist, sofern Berufsgeheimnis (§ 57 StBerG, § 203 StGB), DSGVO und Sorgfaltspflichten gewahrt bleiben. Verantwortung bleibt beim Berufsträger. Praktisch heißt das: Die Mandantendaten müssen unter deiner Kontrolle bleiben, die KI darf nicht zu einer Black-Box werden, und du musst Ergebnisse vor Verwendung prüfen. On-prem-KI erfüllt die strukturellen Anforderungen sauber. Wir liefern die Dokumentation für deinen Compliance-Ordner mit.
Bleiben Mandantendaten wirklich in der Kanzlei?
Ja, das ist die Kern-Architektur. Snowbyte läuft auf einem Snow-PC oder Snow-Server bei dir vor Ort. Mandanten-Mails, Belege, Verträge werden lokal verarbeitet — kein Netzwerk-Traffic zu externen KI-Servern, keine Modell-Trainingsdaten gehen heraus, kein Anbieter sieht deine Akten. Du kannst optional Hybrid-Modi aktivieren (z.B. anonymisierte Webrecherche), aber der Normalbetrieb mit Mandantendaten ist 100% lokal. Auf Wunsch zeigen wir dir den Netzwerk-Mitschnitt während einer Demo, damit du es selbst siehst.
Wie lange dauert die Einführung in einer 10-Mitarbeiter-Kanzlei?
In der Regel 1 bis 2 Wochen vom Auftrag bis zum Produktivbetrieb. Tag 1: Hardware-Lieferung und Einrichtung in der Kanzlei (4-6 Stunden). Tag 2-3: Schulung des Teams in 2 Sessions à 2 Stunden, plus Klärung der ersten Workflows. Woche 2: Begleiteter Echtbetrieb, wir sind auf Abruf erreichbar. Für eine Kanzlei mit 10 Personen veranschlagen wir typischerweise 2 Schulungs-Halbtage und einen Follow-Up nach 4 Wochen. Wir sitzen in Rüsselsheim — Anreise nach Frankfurt für Vor-Ort-Termine kein Problem.
Was kostet Snowbyte für eine Steuerkanzlei in Frankfurt?
Die Lizenz richtet sich nach Plan und Mitarbeiterzahl. Snow START für die kleinste Variante, Snow PRO für die Standard-Kanzlei, Snow MAX wenn Agenten-Teams parallel laufen sollen. Hardware kommt einmalig dazu oder wird gemietet. Aktuelle Plan-Stufen und Konditionen findest du auf der
Pricing-Seite — für individuelle Kanzlei-Pakete (inkl. Schulung, Vor-Ort-Einführung, Wartungsvertrag) machen wir dir ein passgenaues Angebot.